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| Tattva Nr.: 44 |
Wege des Schicksals im Rad der Wiedergeburten Das Phänomen »Palmblattbibliotheken« |
Annett Friedrich |
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Die Palmblätter sind in Abschriften seit Jahrtausenden überliefert und beschreiben die Schicksale derer, die zu den Palmblattbibliotheken kommen, um dort ihr Schicksal zu erfragen. Es gibt also für jede Person, die kommt, ein Blatt. Mittlerweile wurden Radiocarbon-Tests und unabhängige Übersetzungen der Blätter vorgenommen und beweisen ihre Echtheit.
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| Tattva Nr.: 39 |
Der göttliche Rückenwind Traditionelles Yoga aus Osteuropa |
Meike Hünefeld |
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Noch während der Zeit des Eisernen Vorhangs begann Gregorian Bivolaru in Rumänien, Yoga zu praktizieren. Über oft abenteuerliche Wege besorgte er sich enorme Mengen an Literatur, praktizierte und lehrte im Untergrund. Heute hat Gregorian Bivolaru politisches Asyl in Schweden. In Berlin gibt es die Deutsche Akademie für traditionelles Yoga, die seine Lehre weitergibt. Ein Interview über tantrische Energielenkung, verschiedene Yoga-Pfade und wahre Spiritualität im Alltag.
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| Tattva Nr.: 39 |
Das Geheimnis vom Wiedererkennen des Selbst Das Pratyabhijnahrdayam aus dem Kashmir Shivaismus |
Gabriele Schindler |
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Hat die Welt, wie wir sie wahrnehmen, eine Ursache? Der Kashmir Shivaismus beschreibt den Entstehungsprozess des Universums von seiner Ursache bis zu unserer grobstofflichen Welt und damit unserer selbst und die Mittel, um dies in einer lebendigen Verwirklichung zu erkennen. Wir brauchen uns nur daran zu erinnern, wer wir sind.
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| Tattva Nr.: 38 |
Ananda Mayi Ma. Tochter der Unsterblichkeit
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Candravali Schang |
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Die spannende Lebensgeschichte und Weisheit einer außergewöhnlichen indischen "Heiligen", eines Menschen, der heil und ganz in der Fülle der Erkenntnis und Liebe lebt. Von 1896-1982 verströmte Anandamayi Ma, die "Glückselige Mutter" eine ungeheure, die Unterschiede religiöser Wege versöhnende und inspirierende Kraft und zeugte durch ihr Leben von der ständigen Erfahrungsmöglichkeit der Gottesgegenwart.
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| Tattva Nr.: 36 |
Für den Himmel auf Erden Interview mit einem Schüler von Maharishi Mahesh Yogi |
Frank Lotz |
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Frank Lotz ist seit über dreißig Jahren Schüler von Maharishi Mahesh Yogi. Was hat er in dieser Zeit erfahren? Wie interpretierte Maharishi die heiligen Schriften Indiens, was riet er seinen Schülern? Größtes Ziel von Maharishis Bewegung ist die Einführung eines neuen Goldenen Zeitalters der Menschheit.
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| Tattva Nr.: 35 |
Die sadhana des Integralen Yoga Ein Yoga für den Menschen und die Erde |
Hardy Fürch |
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Der Begründer des Integralen Yoga, Sri Aurobindo, hat mit seinem Yoga-Weg eine Synthese aus Welt und Gott, sowie aus West und Ost entwickelt. Anders als der klassische Yoga geht es in seinem Weg nicht um Weltflucht, sondern um eine Spiritualisierung der Welt. Dies geschieht einerseits durch Sadhana, die spirituelle Übung des Yogis, andererseits durch die herabkommende Gnade Gottes. Sadhana besteht demgemäß im sich Überantworten, sich öffendem Vertrauen sowie dem Beiseitetreten und Gott wirken lassen.
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| Tattva Nr.: 35 |
Mahas Pathah – Auf dem Großen Pfad Der integrale Yoga und die bewusste Selbstevolution |
Lea Freyermuth |
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Die Psychotherapeutin Freyermuth ist in ihrem eigenen Leben auf die Suche nach dem in ihr selbst ruhenden Potential zur Selbstverwirklichung gegangen. Gemäß Aurobindos Diktum von der evolutionären Spiritualität gab sie sich nicht mit dem Status quo zufrieden, sondern bemühte sich um Selbstüberschreitung. Was diese Suche hervorbrachte und wie es ihr Leben prägte, hat sie in zwei mutigen und sehr persönlichen Büchern eingefangen.
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| Tattva Nr.: 34 |
Mein Gott ist die Liebe Erfahrungen eines Eingeweihten |
Balendu Swami |
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Balendu Swami kommt aus Vrindavan, dem Geburtsort Sri Krishnas. Er machte intensive Erfahrungen während eines dreieinhalbjährigen Aufenhaltes in einer zugemauerten Höhle, völlig abgeschnitten von den Eindrücken der Außenwelt. Was rät er dem spirituell Suchenden, wie beschreibt er Gott und warum ist die unbedingte Liebe und Hingabe so wichtig?
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| Tattva Nr.: 33 |
Die Töchter Adams Weibliche Yogis verändern die Welt |
Didi Sudesh |
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Das Interview mit der europäischen Leiterin von Brahma Kumaris beleuchtet die spezifischen Aspekte dieser seit 1937 existierenden spirituellen Bewegung. In Indien entstanden und aus der vedischen Spiritualität hervorgegangen, überschreitet sie die ritualistische und veräußerlichte Tradition, um zur spirituellen Essenz vorzudringen. Charakteristisch für Brahma Kumaris sind ihre intensive Meditationspraxis, das Fehlen eines Guru-Prinzips und die leitende Stellung der Frauen.
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| Tattva Nr.: 32 |
Die Kunst, ein Bettler zu sein Ein König entdeckt die Liebe |
Sadhu Maharaja |
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Sadhu Maharaja ist Mönch in der rupanuga-Vaishnava-Linie in Vrindavana. Er stammt aus adligem Elternhaus und sein Vater war König von Bihar (Indien). Sein Leben in unvorstellbarem Reichtum tauschte er gegen das Leben eines Bettelmönches, der mit einer kleinen Tasche um die Welt reist. Sein Reichtum ist jetzt innerer Art. Mit der Redaktion sprach er über Befreiung, Liebe und innere Religion.
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| Tattva Nr.: 31 |
Bahkti-Yoga Festival 2007 bei Kassel |
Ronald Engert |
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Satsang, die Gemeinschaft mit Heiligen, ist ein sehr starkes Mittel, um spirituellen Fortschritt zu machen. Im Satsang (sanskrit: sat-sangha) überträgt der reine Gottgeweihte die spirituelle Energie auf die Anwesenden, sie machen eine Erfahrung der spirituellen Liebe zu Gott. In diesem Sommer gibt es die einmalige Gelegenheit, einen der äußerst seltenen Maha-Bhagavatas, der reinen Gottgeweihten zu begegnen.
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| Tattva Nr.: 28 |
Wer ist Gott? Einheit und Vielfalt in der Transzendenz |
Brigitte Harnoss |
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»Kann Gott etwas erschaffen, das so schwer ist, dass Er es selbst nicht hochheben kann?« Anhand der vedischen Quellen arbeitet Harnoss die Eigenschaften eines höchsten transzendentalen Prinzips heraus, das nicht nur homogene Eigenschaften im Sinne einer einfachen Einheit aufweist, sondern auch heterogene, widersprüchliche Eigenschaften integriert. Der Aufsatz untersucht die verschiedenen Aspekte Gottes und diskutiert die Frage, inwieweit Allwissenheit, Allmacht und Alldurchdringung überhaupt zu den Attributen eines höchsten vollständigen nicht-dualen Seins zählen können.
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| Tattva Nr.: 27 |
Die ewige Bestimmung des Menschen
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Mutter Amma |
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Mutter Amma, eine heilige Frau aus Indien, ist durch ihre Umarmungen mittlerweile weithin bekannt und dies verdientermaßen. Sie hat das Format einer Mahatma, einer großen Weisen. Sie ist caritativ sowie spirituell weltweit aktiv, leitet riesige Hilfsprojekte, organisiert Ausbildungsmaßnahmen in Indien und anderen Ländern und überbringt der ganzen Welt die Botschaft der Liebe. Anläßlich ihrer Deutschlandreise hatte die Redaktion Gelegenheit zu einem Interview mit der Heiligen.
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| Tattva Nr.: 26 |
Transzendentale Erotik Religion jenseits von Dogma und Moral |
Bhaktisiddhanta Saraswati Thakur |
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Alle bisherigen Religionen scheitern an der transzendentalen Einordnung von Sexualität und Erotik in die spirituelle Wirklichkeit, denn es fehlt ihnen ein konkretes Konzept von der Sexualität Gottes. Sexualität wird entweder moralisch tabuisiert oder sakralisiert. Die Auslegung der Sexualität erschöpft sich in einer moralischen Bewertung. Konstitutiv für die transzendentale Wirklichkeit Gottes jenseits der Wertung jedoch ist die Sexualität in der Beziehung zwischen Radha und Krsna, Göttin und Gott. Dort ist die ursprüngliche wahrheitsrelevante sexuelle Energie an ihrem richtigen Platz. In den transzendentalen Spielen der erotischen Liebe zwischen Göttin und Gott erhellen sich ihre Qualitäten und Eigenschaften.
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| Tattva Nr.: 25 |
Vedische Erkenntnistheorie Das ewige Wissen von der Transzendenz |
Ronald Engert |
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Pratyaksa – Sinneswahrnehmung, Anumana – Logik und Argument, sowie Shabda – Offenbarung sind die drei großen Erkenntnisquellen des Menschen. Die Veden vergleichen die verschiedenen kognitiven Zugänge und kommen zu dem Schluss, dass sowohl die Sinneswahrnehmung als auch die Logik unvollkommene Werkzeuge zur Erkenntnis sind. Nur die göttlichen Offenbarungen, die von Propheten Gottes in Trance empfangen werden, können vollständiges Wissen offenbaren. Die Vollkommenheit dieser Wahrheit zeigt sich in ihrer Anwendung. Aus ihrer Perspektive erscheinen Sinneswahrnehmung und logisch-argumentative Spekulation höchst unzulänglich.
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| Tattva Nr.: 25 |
Ratha Yatra in Berlin Spiritueller Beitrag zum Karneval der Kulturen |
Ronald Engert |
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Alljährlich trifft sich in Berlin zum Karneval der Kulturen die halbe Welt. Ein Umzugswagen war der mit Jagannath, Baladeva und Subhadra, den indischen Gottheiten, vor denen sechs Stunden lang die Gottgeweihten sangen und tanzten.
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| Tattva Nr.: 25 |
Der Veda und die Bestimmung des Menschen
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Satprem |
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Satprem ist einer der wichtigsten Schüler von Sri Aurobindo und führt dessen Werk fort. In diesem Aufsatz analysiert er den Rg-Veda, das älteste schriftliche Dokument der Menschheit, auf seinen spirituellen Gehalt hin. Es wird deutlich, welche Fülle von Weisheit in dieser uralten Überlieferung enthalten ist und wie der Veda den Menschen über seine wesensgemäße Bestimmung aufzuklären vermag.
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| Tattva Nr.: 23 |
Vaisnava-Festival in Italien am Lago Magiore (2004) |
Ronald Engert |
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Einmal im Jahr kommt Srimad Bhaktivedanta Narayana Maharaja nach Europa. In diesem Jahr war er in Italien. Eine Woche intensives Bhakti-Yoga und Sadhu-Sanga brachten das Bewusstsein der Teilnehmer in Höchstform.
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| Tattva Nr.: 23 |
Gibt es einen Gott in Indien? Der letzte Grund der Erkenntnis |
Florian Heinzmann |
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Das in der heutigen Zeit sehr populär gewordene Bild der indischen Spirituallität ist das des Monismus (advaita), demgemäß es das höchste Ziel des Lebens ist, die Einheit von allem zu erkennen (brahman). Brahman ist ohne Eigenschaften und unpersönlich, und die Einzelseele soll damit verschmelzen. Die in Indien selbst vorherrschende Religionsauffassung ist jedoch die der Bhakti, der Gottesliebe zu einem persönlichen Gott. Der Autor ist Religionswissenschaftler und eingeweihter Mönch in der indischen Yoga-Linie der Gaudiya Vaisnavas. Er stellt die advaita- und bhakti-Strömungen der Veden vor, sowie die Zwischentöne. Kontrovers ist die Frage nach einem persönlichen Gott und inwieweit ein solcher den letzten Grund der Erkenntnis darstellt.
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| Tattva Nr.: 22 |
Kann die Seele sterben? Aus den Lehren der Bhagavad-gita |
Ronald Engert |
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Die Bhagavad-gita gehört zu den Veden und ist eine der ältesten Schriften der Menschheit. Sie enthält hochkonsistentes philosophisches und spirituelles Wissen. Der Artikel fasst die wichtigsten Verse zusammen und gibt damit einen Überblick über die Essenz dieses Werkes. Die Bhagavad-gita beschreibt die Seele, Gott, die Materie, die Zeit und die Handlung (Karma). Wie diese Kategorien in Wechselwirkung stehen und was die eigentliche Natur der Wirklichkeit ist, wird anhand der Abhandlung deutlich gemacht.
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| Tattva Nr.: 22 |
Kundalini Die kosmische Kraft im Inneren des Menschen |
Dr. Joachim Reinelt |
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Der Indologe Dr. Joachim Reinelt erforschte, angetrieben und inspiriert von eigenen einschlägigen Erfahrungen, viele Jahre das Phänomen der Kundalini. Während seiner Studien- und Forschungsaufenthalte in Indien untersuchte er einige der bekanntesten yogisch-tantrischen Traditionen, insbesondere die der Nathyogis. Mit dem nachfolgenden Artikel gibt er einen kurzen Einblick in die Welt des Yoga und Tantra, über die man in den westlichen Ländern trotz zunehmender Popularität immer noch viel zu wenig fundiert weiß, dafür um so mehr spekuliert.
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| Tattva Nr.: 20 |
Nitya Dharma - ewige Religion Religion jenseits der Bedingtheit von Raum und Zeit |
Narayana Maharaja |
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Einer der ältesten lebenden Meister der Gaudiya Vedanta Vaisnavas, der in ganz Indien als Autorität anerkannt ist, berichtet hier von der Essenz der Religion, die darin besteht, bedingungslose Liebe zu Gott in Form von bhakti-yoga zu praktizieren. Die reine Liebe zu Gott ist spontan und befriedigt die Seele vollständig. Die gesamten vedischen Schriften kulminieren in der Aussage, dass Gott das Behältnis des höchsten rasa, Geschmacks, ist, d.h. die Beziehung zu Gott gibt dem Menschen das intensivste Gefühl der Ekstase überhaupt.
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| Tattva Nr.: 19 |
Der Baum der vedischen Schriften (2) Von den Anfängen bis zum Ende des Wissens |
Heiko Helbig |
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Die vedischen Sanskrit-Schriften gehören zu den ältesten schriftlichen Überlieferungen der Menschheit und sind teilweise über 5000 Jahre alt. Sie bilden einen gigantischen Textkorpus zu verschiedensten Themen wie Religion, Philosophie, Medizin, Astronomie, Astrologie, Architektur, Musik, Ernährung u.v.m. Helbig gibt mit diesem Aufsatz einen grundlegenden Überblick über das gesamte Spektrum der vedischen Schriften, die heute noch in vielfältigen Yogaformen, im Ayurveda und im Vastu auch im Westen Anwendung finden. Themen des 2. Teils: Puranas und Itihasas, sowie die sechs philosophischen Systeme des Vedanta.
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| Tattva Nr.: 19 |
Sanskrit und das technologische Zeitalter Mathematik, Musik und die vollkommene Sprache |
Vyaas Houston, M.A. |
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Die uralte indische Sprache Sanskrit wird von den Wissenschaftlern der NASA als einzige natürliche Sprache eingestuft, die aufgrund ihrer inhärenten Stringenz und Logik als Programmiersprache für Computer geeignet wäre. Zugleich ist das Sanskrit eine heilige Sprache, in der viele offenbarte Schriften niedergelegt wurden und die ihre spirituelle Kraft heute noch in Mantras unter Beweis stellt, die es ermöglichen, gesteigerte Bewusstseinszustände zu erreichen.
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| Tattva Nr.: 18 |
Der vollkommene Zustand der Seele Wesen und Wahrheit reiner Religion |
Aranya Maharaja |
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Das Interview behandelt verschiedene Fragen zur Religion, zur Seele und zu Gott. Die wesensgemäße Bestimmung des Lebewesens besteht darin, eine liebevolle Beziehung zu Göttin-Gott zu pflegen und die Gemeinschaft mit Heiligen zu suchen. Diese können uns tiefstes Wissen über uns geben, da sie selbst in der Erfahrung der Transzendenz verankert sind und wissen, was unser Innerstes im tiefsten Grunde bewegt. Wirkliche Erfüllung findet das Lebewesen demnach in den positiven Eigenschaften der spirituellen Welt, auch bekannt als »Reich Gottes«.
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| Tattva Nr.: 18 |
Der Baum der vedischen Schriften (1) Von den Anfängen bis zum Ende des Wissens |
Heiko Helbig |
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Die vedischen Schriften gehören zu den ältesten schriftlichen Überlieferungen der Menschheit und sind teilweise über 5000 Jahre alt. Sie bilden einen gigantischen Textkorpus zu verschiedensten Themen wie Religion, Philosophie, Medizin, Astronomie, Astrologie, Architektur, Musik, Ernährung u.v.m. Helbig gibt mit diesem Aufsatz einen grundlegenden Überblick über das gesamte Spektrum der vedischen Schriften, die heute noch in vielfältigen Yogaformen, im Ayurveda und im Vastu auch im Westen Anwendung finden. Themen des 1. Teils: Die vier Veden, die Upanishaden, Bhrahmanas und Sutras.
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| Tattva Nr.: 16 |
Liebe zu Göttin-Gott Das ursprüngliche Bedürfnis der Seele |
Narayana Maharaja |
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Der indische spirituelle Lehrer Narayana Swami gehört zur Schule der Vaishnavas, der Anhänger Radha-Krsnas. Er berichtet von der spontanen Liebe zu Göttin-Gott, die nicht durch Regeln und Gesetze definiert ist, sondern durch das Gefühl der Liebe, das sich im Herzen der Gläubigen einstellt. Dieser ganzheitliche Ansatz betrifft den ganzen Menschen und hat darüber hinaus hohe philosophische Relevanz für den Sucher nach Wahrheit.
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| Tattva Nr.: 15 |
Die Liebe aus der materiellen Fessel befreien (2) Interview über Bhakti-Yoga und Tantra |
Sacinandana Swami |
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Der Unterschied zwischen eigennütziger und selbstloser Liebe ist der zwischen materieller und spiritueller Liebe. Welche Probleme aus eigennütziger Liebe entstehen, aber auch, inwiefern ein Verzicht auf eine sexuelle Partnerbeziehung zugunsten einer reinen Liebe zu Gott Schwierigkeiten aufwerfen kann, ist Thema dieses Interviews mit einem Mönch.
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| Tattva Nr.: 14 |
Die Liebe aus der materiellen Fessel befreien (1) Interview über Bhakti-Yoga und Tantra |
Sacinandana Swami |
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Ronald Engert sprach mit Sacinandana Swami, einem Mönch der indischen Bhakti-Yoga-Tradition, über menschliche und göttliche Liebe. Sacinandana Swami lebt im Zölibat und hat sein Leben der Liebe (bhakti) zu Gott geweiht. Wie er mit der Entsagung umgeht, was er zur sexuellen Beziehung zwischen Mann und Frau zu sagen hat und wie die Liebe zu Gott zu verstehen ist, erklärt er in dem Interview mit der Gewissheit eines Menschen, der seinen Frieden gefunden hat.
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| Tattva Nr.: 13 |
Tantra - Kann Sex auch Yoga sein? Tantra aus der Sicht eines indischen Mönches |
Acyutananda Swami |
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Acyutananda Swami ist ein Vertreter des Vaishnava-Tantra. Der Autor stellt die ursprüngliche Bedeutung des Tantra vor, wie es in Indien von fortgeschrittenen Yogis verwendet wird. Dort hat es nichts mit Sex zu tun, sondern hat die Loslösung von den Drängen des Körpers zum Ziel.
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| Tattva Nr.: 13 |
Tantra Im anderen das Göttliche umarmen |
Andro |
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Andro ist Vertreter des westlichen Tantra und bringt in seinem Artikel ein fundierte Darstellung des Tantra. Danach ist dieser Pfad zur Erleuchtung auf der Anerkennung der Sinne und das Ausleben der körperlichen und geistigen Wünsche aufgebaut, wodurch Befreiung aus dem Leiden und Loslösung möglich ist.
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| Tattva Nr.: 12 |
Dem Schicksal auf der Spur Die indischen Palmblattbibliotheken |
Annett & Thomas Ritter |
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Zu den faszinierendsten Phänomenen Südindiens gehören die Palmblattbibliotheken. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von zahllosen Menschen auf schmalen Palmblättern vor ca. 7000 Jahren niedergeschrieben.
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| Tattva Nr.: 10 |
Das Geheimnis ewiger Glückseligkeit Die indische Lehrerin Mata Amritanandamayi |
Michael Scharna |
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Die bekannte Heilige Amma aus Indien war für eine Europareise in Österreich und hielt dort Zusammenkünfte ab. Der Autor beschreibt seine eigenen Erfahrungen und Gefühle im Zusammensein mit der heiligen Frau und gibt einen Stimmungsbericht zu den Darshans.
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| Tattva Nr.: 09 |
Vastu - der indische Bruder des Feng Shui Natur, Mensch und Architektur |
Marcus Schmieke |
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Die alten vedischen Sanskrit-Schriften beinhalten nicht nur philosophische und religiöse Themen, auch zu den verschiedensten praktischen und naturwissenschaftlichen Bereichen finden sich Texte. Vastu, die indische Lehre vom Bauen und Wohnen, entwickelt aus der Ganzheit von Himmelsrichtungen, Gottheiten, Astrologie, Chakrenlehre und Bewusstseinsqualitäten eine Lehre vom harmonischen Hausbau und -einrichtung.
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| Tattva Nr.: 08 |
Exakte Wissenschaft im Srimad Bhagavatam Die astronomische Berechnungen der vedischen Schriften |
Ph. D. Richard L. Thompson |
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Der Physiker und Vedenexperte Thompson untersuchte die altindischen Sanskrittexte auf astronomische Messungen und zeigt, daß die alte vedische Hochkultur erstaunliches Wissen um kosmische Größen und Entfernungen hatte. Insbesondere die Maßeinheit »yojana« weist im Zusammenhang mit der heiligen Zahl 108 eine hohe Präzision auf. Hierbei werden auch die Beziehungen zur altägyptischen und chinesischen Kultur aufgezeigt.
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| Tattva Nr.: 07 |
Yoga - die Verbindung Patanjalis Yoga-sutras und die Bhagavad-gita |
Priya Krishna Dasa |
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Patanjali (ca. 200 v. Chr.) gilt als der Begründer des Yoga. In seinen Yoga-Sutren legte er den Astanga-yoga, den achtfachen Pfad, dar. Die gleichen Prinzipien des Yoga finden sich auch in der Bhagavad-gita. Priya Krishna dasa, langjähriger Yoga-Prakizierender und Kenner der vedischen Schriften, beschreibt den Vorgang und den Sinn des Yoga, der weit mehr umfaßt als Körperübungen.
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| Tattva Nr.: 06 |
Erstaunliche Berechnungen des Erdalters Entdeckung in den Sanskrit-Schriften |
Armin Risi |
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Der Autor zeigt anhand der vedischen Quellentexte, daß die alten Inder fortgeschrittene kosmologische Erkenntnisse besaßen. So weist z.B. das in den Veden angegebene Alter der Erde genaueste Übereinstimmung mit den modernsten Kalkulationen der Astrophysik und wissenschaftlichen Kosmologie auf.
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| Tattva Nr.: 06 |
Dimensionen des Lebens Eine Ordnung von den spirituellen bis zu den grobstofflichen Ebenen unter Einbeziehung der neuen Physik |
Marcus Schmieke |
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Das vedische Wissen der alten Sanskrit-Schriften Indiens bietet auf allen Gebieten der Wissenschaft aufschlußreiche Konzepte an, mit denen heute noch offene Fragen, auch bzgl. ökologischer oder energiewirtschaftlicher Probleme, gelöst werden können.
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| Tattva Nr.: 05 |
Die Psychologie des Selbst Spirituelle Perspektiven aus der Bhagavad-gita |
Sacinandana Swami |
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Sigmund Freud und C.G. Jung gelten als die Wegbereiter der modernen Psychologie. Sacinandana Swami, seit 25 Jahren Praktizierender des Bhakti-yoga, ist sowohl ein Kenner der vedischen Schriften als auch der Psychologie. Sein Artikel vergleicht die theoretischen Ansätze der westlichen Psychologie mit den Aussagen der altindischen Veden.
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| Tattva Nr.: 05 |
Arcana - der Yoga der Gaudiya Vaisnavas Der Yoga der Altarverehrung |
Kenneth R. Valpey |
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Arcana ist eine Yoga-Praxis, die die zeremonielle Verehrung Gottes in Form seiner Bildgestalten zum Gegenstand hat. Kenneth Valpey vergleicht in diesem Artikel Arcana mit dem klassischen Astanga-yoga von Patanjali und zeigt auf, wie in der Verehrung der Bildgestalten Gottes alle acht Aspekte des Astanga-yoga enthalten sind.
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| Tattva Nr.: 04 |
Aktion und Reaktion Zur Kategorie der Handlung in der Bhagavad-gita |
Bhagavad-gita |
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Originalverse aus dem 4. Kapitel der Bhagavad-gita zum Thema Handlung.
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| Tattva Nr.: 04 |
Tiefenpsychologische Aspekte im theistischen Vedanta C. G. Jung und Samkhya-Veda |
Axel Fussi |
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Die Dialektik von Bewußtem und Unbewußtem enthält nach C.G. Jung das Befreiungspotential für das Selbst. Er nennt dies die »transzendente Funktion« des Ich. Diese geht mit der Integration des Unbewußten sowie dem Gleichgewicht zwischen männlichem und weiblichem Prinzip einher. Einen analogen Ansatz bietet der theistische Vedanta, der darüber hinaus präzise Aussagen zu den transzendenten Elementen der Psyche macht.
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| Tattva Nr.: 04 |
Bhaktivedanta Swami Srila Prabhupada Zum 100. Geburtstag am 6. September 1996 |
Sacinandana Swami |
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Einer der wichtigsten Autoritäten des Vaisnava-Hinduismus in Europa spricht hier über die grundsätzlichen spirituellen Implikationen der altindischen vedischen Kultur und Philosophie für den Westen. Anhand von Leben und Werk Srila Prabhupadas, des Gründers der Internationalen Gesellschaft für Krishna-Bewusstsein und spirituellen Meisters von Sacinandana Swami, wird ein Licht auf die philosophische und soziale Tiefe der vedischen Kultur geworfen.
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| Tattva Nr.: 03 |
Vedische Ontologie Im Gaudiya Vaisnava Vedanta (s. auch Tattva Viveka 4: Die Bewertung der vedischen Ontologie von Henry Stapp) |
Prof. Henry Stapp |
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Der Autor ist Professor für Quantenphysik am Lawrence Berkeley Laboratory der Universität von Kalifornien. Seine intensive Auseinandersetzung mit den indischen Sanskrit-Schriften und dem Vaisnava-Vedanta verarbeitet er in dieser ontologischen Studie und entwickelt mit Hilfe der entsprechenden Quellentexte eine detaillierte Darstellung des vedischen Wirklichkeitsverständnisses.
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| Tattva Nr.: 03 |
Die Kosmologie der Puranas Der Aufbau des Universums |
Wolfgang Wiedergut |
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Der Naturwissenschaftler W. Wiedergut analysiert die Angaben zum Aufbau des Universums, wie sie in den Sanskrit-Texten enthalten sind, und setzt sie mit dem modernen westlichen Modell in Beziehung. Maßgebend ist für die vedische Anschauung die fünfdimensionale Konzeption, die sich in der dreidimensionalen Wahrnehmung als spiralförmige Planetenbewegung darstellen läßt.
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| Tattva Nr.: 01 |
Die Unsterblichkeit der Seele Bhagavad-gita, Kapitel 2, Vers. 11-30, Originaltext |
Bhagavad-gita |
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Die ursprüngliche und vollständige Definition der unsterblichen Seele findet sich in der Bhagavad-gita, dem philosophischen Hauptwerk der vedischen Schriften.
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| Tattva Nr.: 01 |
Vedische Überlieferung und das Bewusstsein der Moderne Zeitverständnis und Ontologie der Veden und der Moderne |
Axel Fussi |
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Das Zeitverständnis der Moderne gründet sich auf die Vorstellung einer linearen Zeit, die auf ein Ende zustrebt. Diese Konstruktion nahm ihren Ursprung in der alttestamentarischen Vertreibung des jüdischen Volkes. Dass dieses Zeitkonzept nicht ohne weiteres als objektive Realität verstanden werden kann, zeigt das zyklische Zeitverständnis der vorisraelitischen, insbesondere der vedischen Kulturen.
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| Tattva Nr.: 01 |
Über das vedische Geschichtsverständnis Neuartige historische Dimensionen |
Armin Risi |
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Das vedische Geschichtsverständnis gründet sich nicht auf die archäologischen Funde von Knochen und Tongefäßen, sondern auf überlieferte Schriften. Diese Schriften geben selbst genaueste Angaben über ihre Entstehungszeit sowei die Kultur, aus der sie hervorgegangen sind. Das auch von westlichen Historikern bestätigte Datum der Schlacht von Kuruksetra, 3102 v. Chr., bildet den Ausgangspunkt der schriftlichen Fixierung des vedischen Wissens. Somit liegt die Epoche der altindischen vedischen Hochkultur weit vor der der westlichen Zivilsation.
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